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| Glanzschnecken (Zonitidae u.a.) | Dolchschnecken (Gastrodontidae) | Glanzschnecken (Oxychilidae) | Daudebardien (Daudebardiinae) |
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![]() Rötliche Daudebardie (Daudebardia rufa): Bangor, Wales, Großbritannien. Bild: Yolanda Evans (iNaturalist). |
In Berg- und Hügelländern, wo sie meist in der Nähe von Quellen in feuchten Gebieten leben, suchen sie unter Laub und in lockerem Gesteinsschutt nach Nahrung.
Die systematische Bezeichnung Daudebardia hat ihren Namen nach dem französischen Naturwissenschaftler und Malakologen André Étienne d'Audebard de Férussac (1786 - 1836), nach dem auch die Bodenschnecken (Ferussaciidae) benannt sind.
Stylommatophora
Unterordnung Helicina
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Überfamilie Gastrodontoidea
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Familie Oxychilidae
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Unterfamilie Daudebardiinae Kobelt 1906
Quelle: MolluscaBase eds. (2025): Daudebardiinae Kobelt, 1906.
Rötliche Daudebardie - Daudebardia rufa (Draparnaud 1805)
![]() Rötliche Daudebardie (Daudebardia rufa): Bangor, Wales, Großbritannien. Bild: Yolanda Evans (iNaturalist). | |
![]() Rötliche Daudebardie (Daudebardia rufa): Kreta, Griechen- land. Bild: Kaloust Paragamian (iNaturalist). |
![]() Eine Daudebardie aus dem Wienerwald mit ungeklärter Artzu- ordnung. Bild: Martina Eleveld. |
Maße: H: 1,5 mm; B: 3,5 mm; L: 5 mm; U: 2½. Körperlänge: 17 - 20 mm.
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Lebensraum und Verbreitung: Die Rötliche Daudebardie lebt unter Laub und Steinen in feuchten, naturbelassenen Bergwäldern, oft in der Nähe von Gewässern. Die hauptsächlich unterirdisch lebende Schnecke vermeidet modrige Umgebung und saure Böden. Die Rötliche Daudebardie lebt von Regenwürmern, Insektenlarven und kleineren Schnecken, die im Ganzen gefressen werden.
Das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich über Nordalgerien, Kleinasien und Europa. Daudebardia rufa kommt von der Balkanhalbinsel und Griechenland über das Vorgebirge der Karpaten, die Sudeten und Mitteldeutschland bis hin zu Rheintal vor, in Süditalien, Sizilien und Sardinien, sowie Südanatolien und Zypern. In der Schweiz kommt die Rötliche Daudebardie bis auf einer Höhe von 1000 m NN vor, in Bulgarien zwischen 500 und 1500 m NN.
Bedrohungssituation: Die Rötliche Daudebardie kommt in Europa nur selten und
verstreut vor. Aufgrund der wenigen naturbelassenen und meist
durch Forstwirtschaft beeinträchtigten Wälder findet die Daudebardie nur mehr wenige passende
Lebensräume. In der Schweiz, Bayern und Vorarlberg ist die Art stark gefährdet
und im übrigen Österreich und Deutschland allgemein als gefährdet eingestuft (
vgl.
Gefährdungskategorien gemäß Roter Liste).
Letzte Änderung:
26.07.2026 (Robert
Nordsieck).