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Andere Weinbergschneckenarten

Schwarzmündige Weinbergschnecke (Helix melanostoma Draparnaud 1801)

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Quelle:
Naturhistorisches Museum, Wien (Dr. Karl Edlinger).

Beschreibung: Schale von besonders bauchiger Form. Gewinde sehr niedrig mit 4 Umgängen, Schale ohne Nabel. Oberfläche unregelmäßig faltig gestreift. Bräunlich-weiße bis graugelbe Grundfarbe, dunkle Bänder kaum sichtbar bis ganz fehlend. Innenseite der Mündung auffällig dunkel- bis kastanienbraun gefärbt und glänzend.

Lebensraum: Offene niedrige Buschstandorte, auch in Weingärten und Olivenhainen. Nur früh morgens und abends aktiv, bei Trockenheit hingegen meist eingegraben.

Verbreitung: Mediterranes Südfrankreich nahe der Rhône-Mündung (Departements Var, Bouches du Rhône), aber auch in den Alpes Maritimes, den Basses Alpes und dem Hérault. Außerdem in den Küstengebieten Tunesiens und Algeriens.

Bemerkung: Darf in Frankreich nur noch zum Eigenbedarf gesammelt werden.

Gegürtete Weinbergschnecke (Helix cincta O.F. Müller 1774)

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Quelle:
Naturhistorisches Museum, Wien (Dr. Karl Edlinger).

Beschreibung: Schale von kugeliger Form mit stark erhobenem konischem Gewinde und kleiner Spitze mit auffallend engen Anfangswindungen. Letzter Umgang wenig erweitert, starkschalig und unregelmäßig gestreift, teilweise mit schwachen Spirallinien. Grundfarbe gelbgrau, Bänder hell- bis dunkelbraun. Obere Bänder fast immer zu einem breiten Band verschmolzen und nach unten scharf abgegrenzt. Mündung wenig schief, meist kurz abgerundet und höher als breit. Mundsaum kaum erweitert, abgestumpft und stark lippenähnlich verdickt, Spindel, Mündungswand und Mundsaum zart bis kräftig braun gefärbt. Schale ungenabelt.

Lebensraum: Strauch- und Felssteppen, unter Gebüsch. Bei Trockenheit oft im Boden vergraben.

Verbreitung: Östliches Mittelmeergebiet: Vom mittleren und westlichen Kleinasien über die ägäischen Inseln und ganz Griechenland bis in die ostadriatischen Küstengebiete von Albanien und Istrien bis nach Norditalien (Friaul, Lombardei).

Italienische Weinbergschnecke (Helix ligata O.F. Müller 1774)

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Quelle:
Naturhistorisches Museum, Wien (Dr. Karl Edlinger).

Beschreibung: Grundfarbe hell bräunlich bis fast weiß. Bänder meist schmal, hell rostfarben bis kastanienbraun. Mundsaum der schiefen Mündung nur im Spindelbereich umgeschlagen, blass rosa bis bräunlich violett. Nabel ritzförmig offen bis völlig verschlossen.

Lebensraum: Gebüsche und lichte Bergwälder meist in niederen und mittleren Lagen, aber auch jenseits der Baumgrenze. In den Abruzzen bis über 2000 m NN vorkommende Höhenformen von geringerer Größe.

Verbreitung: Mittel- und Süditalien; von der Toskana und den Marken im Norden bis nach Kalabrien im Süden, nicht in Apulien und Sizilien.