Erstaunliches über Kopffüßer

 
Eine Sepie (Sepia latimanus) tarnt sich gegen den sandigen Ozeanboden. Bild: Nick Hobgood (Quelle).

Gemeinsam ist Kraken, Kalmaren und anderen Kopffüßern, dass sie alle mehrere Fangarme am Kopf tragen, mit denen sie Beute ergreifen können. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden diese Tiere oft als Tintenfische bezeichnet, obwohl sie ebenso wenig Fische sind, wie ein Walfisch. Viele von ihnen haben auch gar keine Tinte.

Innerhalb der Weichtiere sind die Kopffüßer eine sehr kleine Gruppe, nur etwa 650 verschiedene Arten sind bekannt. Dennoch haben Kraken und andere Kopffüßer einen Weg in die Legenden der menschlichen Geschichte gefunden, in denen, wie immer ein Kern Wahrheit ist. Oder wer hätte gedacht, dass es wirklich über 20 Meter große Riesenkalmare in den Tiefen des Meeres gibt, die sich legendäre Kämpfe mit ihrem größten Feind, dem Pottwal, liefern? Vielleicht ist ja nicht alles wahr, was erzählt wird, vielleicht aber auch mehr, als man glaubt...

Kraken können den Weg durch ein Labyrinth finden und verschlossene Gläser öffnen, Fähigkeiten, die man normalerweise nur einem Säugetier zutraut. Dabei können sie ihre Farbe und ihre äußere Form besser verändern, als ein Chamäleon. Manche Arten sind so giftig, dass sie einen Menschen innerhalb von Minuten töten können.

Es ist das Ziel dieser Homepage, Ihnen diese faszinierende Gruppe näher zubringen und Interesse zu wecken für eine Welt, die sich oft im Verborgenen abspielt.